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Implementierung der Schoppen-MRT  in einem interdisziplinären Umfeld

Posted by Laurent Mager on 16.10.2019 08:45:32

MRT-Untersuchungen bei Neugeborenen sind keine Alltäglichkeit und stellen in vielerlei Hinsicht eine besondere Herausforderung für die Beteiligten aus der Radiologie, Neonatologie und Anästhesie dar.

Bisher werden Säuglinge für MRT-Untersuchungen häufig mittels Propofol-Infusion in Spontanatmung sediert und in seltenen Fällen intubiert und beatmet.

Um die potentiellen Risiken einer Sedierung/Anästhesie zu vermeiden, wird alternativ versucht, den Säugling im natürlichen Schlaf zu untersuchen. Bei diesen sogenannten Feed-and-Sleep oder auch Schoppen-MRTs wird dem Säugling kurz vor der Untersuchung eine Mahlzeit verabreicht und mittels einer adäquaten Lagerung und Immobilisierung ein erfolgreicher Untersuchungsablauf gewährleistet.

Der Erfahrungsbericht, von Dr. Friederike Prüfer, Leitende Ärztin Radiologie, gibt Einblicke in die Durchführung der Schoppen-MRT am Universitätskinderspital bei der Basel (UKBB) und die wesentlichen Aspekte die für eine erfolgreiche Implementierung beachtet wurden.

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Topics: Radiologie, Lagerung, MRT, Effektivität, Bewegungsartefakte, Neonatolgie, Schoppen-MRT, Fallstudie